1. AquareYoum: Application and Quality of Experience-aware Resource Management for YouTube in Wireless Mesh Networks

    Universität Würzburg, Institut für Informatik, Lehrstuhl für Kommunikationsnetze

    Das Internet ermöglicht den Zugang zu einer Vielzahl von Diensten wie z.B. YouTube, Skype, Cloud Storage oder IPTV. Die vom Benutzer erfahrene Quality of Experience (QoE) oder Dienstgüte ist jedoch oftmals nicht optimal, da die Netze keine Kenntnis über die Dienste haben deren Daten sie transportieren. Daher werden IPTV Pakete, die in Echtzeit ausgeliefert werden müssen, genauso behandelt wie zu einem Dokument-Upload gehörende weniger zeitkritische Pakete, auch wenn eine Priorisierung von IPTV technisch möglich wäre. Werden drahtlose Mesh Netze (WMNs) als Internetzugangsnetze genutzt, ist dieses Problem besonders akut, da Ressourcen knapper sind als in drahtgebundenen Zugangsnetzen. Im Rahmen des BMBF Projektes G-Lab1 entstand daher das Konzept Aquarema (Application and QoE-aware resource management), das ein auf Informationen der Anwendungsschicht reagierendes dynamisches Ressourcenmanagement (RM) für WMNs vorschlägt. Die Software-Suite AquareYoum ist eine konkrete Realisierung dieses Konzepts. AquareYoum vermeidet eine Unterbrechung eines YouTube-Videos, indem es eine solche vorhersagt und in diesem Fall die Verteilung der WMN-Ressourcen gezielt anpasst. Das Video wird flüssig abgespielt und die QoE von YouTube Nutzern in diesem WMN verbessert.

  2. ariba: Rahmenwerk für Overlay-basierte Dienste

    Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Institut für Telematik

    Das ariba-Rahmenwerk ermöglicht, was sich Dienste und Anwendungen von einem Netz wünschen: Nahtlose Kommunikation,
    die ‘einfach funktioniert’.

  3. ASGARD: Advanced Structured Graphical Agent Realm Display

    DAI-Labor der Technischen Universität Berlin

    ASGARD dient der Überwachung und Administration von verteilten Multi-­Agenten-Systemen. Software-Agenten sind eine Entwicklungsmetapher und -methodik zur Realisierung verteilter komplexer Anwendungen. Schwerpunkte bilden dabei Skalierbarkeit und Stabilität durch Redundanz, etc. Agentische Konzepte vereinfachen die Realisierung solcher Systeme erheblich.

  4. MuLaNEO: Eine Software zur Planung und Optimierung von Mehrdienstnetzen

    Universität Würzburg, Institut für Informatik, Lehrstuhl für Kommunikationsnetze

    Telekommunikationsanbieter benötigen Netze, die mehrere Dienste/Technologien unterstützen und im Rahmen gegebener Anforderungsprofile ausfallsicher und zugleich kostengünstig sind. Die Planung solcher Netze kann auf ein kombinatorisches Optimierungsproblem mit exponentieller Komplexität zurückgeführt werden. In diesem Beitrag stellen wir eine offene und modulare Software für die vereinfachte Entwicklung und den Vergleich solcher Planungsverfahren vor.

  5. PROWIT: Prozess-orientierter Web 2.0-basierter integrierter Telekommunikationsservice

    Technische Universität Darmstadt, IDS Scheer AG, imc AG, Saarbrücken

    PROWIT ist eine integrierte Diensteplattform auf Basis eines Web 2.0-Portals, die die Kernkomponenten der Geschäftsprozessbearbeitung, der Annotation von Prozessschritten sowie der Kontextbestimmung und kontext-bewussten Kommunikation vereint.

  6. REBECA-A: Eine autonome Publish/Subscribe Middleware

    TU Berlin, Lehrstuhl Kommunikations- und Betriebssysteme
    TU Chemnitz, Lehrstuhl Betriebssysteme
    Uni Rostock, Lehrstuhl Architektur von Anwendungssystemen

    Das REBECA-A-Projekt hat das Ziel, eine leistungsstarke, ereignisbasierte Middleware für informationsgetriebene Applikationen zu entwickeln. Im Mittelpunkt der Entwicklung steht die weitestgehende Autonomie der Middleware, um einerseits den administrativen Aufwand zu reduzieren und andererseits die bestmögliche Dienstgüte für Applikationen durch fortlaufende Selbstoptimierung zur Verfügung zu stellen. Um die Vorteile der Verwendung von Autonomie erfahrbar zu machen, wurde zusätzlich ein graphisches Tool zur Planung von Demonstrationsszenarien und zur Beobachtung und Beeinflussung der Middleware entwickelt.

  7. ResiLyzer: Werkzeug zur Analyse der Ausfallsicherheit in paketvermittelten Kommunikationsnetzen

    Universität Würzburg, Institut für Informatik, Lehrstuhl für Kommunikationsnetze
    Universität Tübingen, Wilhelm-Schickard-Institut für Informatik

    In paketvermittelten Kommunikationsnetzen können Veränderungen des Verkehrsaufkommens oder der Netztopologie (z.B. Ausfall von Komponenten) zu Verbindungsunterbrechungen oder Verschlechterungen der Übertragungsqualität führen. Der ResiLyzer (Resilience-Analyzer) quantifiziert solche Risiken und bietet ein breites Spektrum an detaillierten Auswertungsmöglichkeiten. Mit Hilfe der grafischen Oberfläche können Auswirkungen alternativer Netzkonfigurationen getestet werden, insbesondere auch die von optimierten Netzkonfigurationen, was deren Einsatz in der Praxis erleichtern könnte.

  8. vCPI : virtual Component Programming Interface

    University of Passau

    The virtual Component Programming Interface (vCPI) was developed in the context of the AutoI project1 by Alexandru Paler and Andreas Fischer to achieve a context-aware virtualization plane of the Future Internet. Context-aware virtual environments require a built-in flexibility which can be achieved through programmability. The vCPI enables making the control functions of autonomic networks context-aware and guarantees both a degree of self-management and adaptation as well as supporting the efficient exploitation of the available network resources.